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| Die Tradition der
Funktechnik auf dem Brocken reicht zurück bis in die Anfänge
des Rundfunks. Man stellte
am 08.März 1929 bei der ersten drahtlosen Fernsehrundfunk-Übertragung
fest, dass sich die beim
Rundfunk benutzte Kurzwelle fürs Fernsehen nicht
eignet. Die Ultrakurzwelle verlangte ihrerseits nach hohen
Standorten für die Sendeanlagen. |
| 1934 wurde durch
die Reichspost der Bau eines mobilen Senders in Auftrag
gegeben. 1935 gelang dann bereits die erste öffentliche Bildübertragung. |
| 1936 wurden die Olympischen
Sommerspiele in Berlin übertragen. Von 1936 bis 1937 wurde
der 52 Meter hohe Fernsehsender mit insgesamt 16 Etagen
gebaut. Mit der Installation der Antennenanlage 1938 war der
Fernsehsender auf dem Brocken funktionsbereit. |
| Mit Beginn des 2.Weltkrieges
wurde der Fernsehbetrieb eingestellt, während der
Rundfunkbetrieb auf bis zu 40 Sender erweitert wurde. Erst die
Erklärung des Brocken zur Festung, ließ den Berg der
deutschen auch den Krieg fühlen. |